17.
2010
Bei einer Diabeteserkrankung hat die Bauchspeicheldrüse eine Unterfunktion bei der Produktion des für die Zuckerverbrennung sehr bedeutsamen Hormons Insulin, das künstlich zugeführt werden muss.
In Deutschland hat sich die Diabeteserkrankung in den vergangenen Jahren zu einer Art Volkskrankheit entwickelt. Heute sind etwa 7 Millionen Deutsche von der Diabeteserkrankung betroffen und leben mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Experten, Ärzte und Krankenkassen sind sich einig, dass diese Krankheit in der Zukunft noch eine sehr hohe Verbreitung finden wird. Aber was ist eigentlich Diabetes? Diabetes ist in erster Linie eine Art der Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse. Dieses Organ produziert für die Körperfunktionen sehr wichtige Hormone. Bei der Diabeteserkrankung fehlt die Produktion des Hormons Insulin. Dieses hat die Bedeutung, den Zucker aus der Nahrung in die Körperzellen einzulagern. Anders ausgedrückt verhilft das Insulin zur Öffnung der Körperzellen, damit darin dann der Zucker eingelagert werden kann.
Zucker, der aus den Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Brot, Obst, Gemüse, Nudeln oder Milch aufgenommen wird, kann durch die Darmwand in die Blutbahnen und somit in den Blutkreislauf gelangen. In Form von Glukose oder Fruktose wird es dann in den Körperzellen gesammelt und teilweise in Energie umgewandelt. Da bei einer Diabeteserkrankung diese Energie nicht bereitgestellt werden kann, weil der Zucker nicht in den Zellen oder Organen ankommen kann, ist die Einnahme oder intravenöse Aufnahme von Insulin bei den Betroffenen unumgänglich. Die meisten Menschen erkennen eine eigene Diabeteserkrankung erst sehr spät, da viele Symptome in den ersten Stadien des Erkrankungsverlaufes nur sehr schwach ausgeprägt sind und kaum bemerkt werden. Häufiges Merkmal einer Diabeteserkrankung ist aber, dass die Betroffenen überdurchschnittlich viele Getränke zu sich nehmen und sehr viel Flüssigkeit zu sich nehmen müssen. Ein weiteres häufiges Symptom sind die gefährlichen Herz-Rhythmus-Störungen, die dann umgehend therapiert werden sollten.
Durch diese Reaktion versucht der Körper einer Überzuckerung entgegenzuwirken. Durch die überhöhte Menge an Flüssigkeit soll der überschüssige und nicht verwertbare Zuckeranteil aus dem Körper ausgespült werden. Als Therapie wird bei einer Früherkennung zu einer vermehrten Aufnahme von natürlichen und reinen Aminosäuren geraten. Diese sollen dann den Blutzuckerspiegel wieder in einen Gleichgewichtszustand versetzen. Diese Methode hat bei rechtzeitiger Diagnose großen Erfolg. Allerdings ist es nicht selten der Fall, dass die Diabeteserkrankung fortschreitet und eine Linderung oder gar eine Heilung fast ausgeschlossen werden können. Um den Blutzuckerspiegel senken zu können, werden die Aminosäuren Glycin, Glutamin, Carnitin, Zink, Lutein, Arginin und Zeaxanthin empfohlen. Nicht selten wird zusammen mit dem gesunkenen Blutzuckerspiegel ein zu niedriger Cholesterinspiegel diagnostiziert.