17.
2010
Die technischen Hürden zur Gestaltung einer Hochzeitszeitung sind niedriger geworden. Aber der Aufwand bleibt derselbe, darum sollte man immer mit festen Deadlines arbeiten und hartnäckig auf deren Einhaltung bestehen.
Mit Energie, Kreativität und Hartnäckigkeit eine Hochzeitszeitung gestalten: Die Energie wird benötigt, da man die Zeitung meist erst nach der Arbeit in Angriff nehmen kann und es sich meist um relativ unbekanntes Terrain handelt. Kreativität ist unbedingt nötig - schließlich soll die Zeitung eine bleibende Erinnerung schaffen. Hartnäckigkeit aber braucht man, weil man nicht alleine dieses Projekt in Angriff nimmt, sondern viele Andere auch Beiträge liefern. Also muss man immer wieder nachhaken, damit die Artikel rechtzeitig ankommen.
In den letzten Jahren ist es durch die Verwendung der Computertechnik leichter geworden, eine Hochzeitszeitung zu gestalten. Zwar reichen schon Schreibprogramme aus, aber gerade wenn man Bilder verwendet, sollte man sich nach einem DTP-Programm (Desktop Publishing Programm) umsehen, die zum Teil auch kostenlos als Open Source Programme erhältlich sind. Darüber hinaus sollte man sich mit E-Mails und in Grundzügen mit einem Grafikbearbeitungsprogramm auskennen.
Wichtig ist, jedem, der einen Beitrag leistet, eine feste Deadline zu setzen. Sonst kann es passieren, dass man den rechtzeitig, fest mit der Druckerei vereinbaren Drucktermin nicht einhalten kann.
Bei manchen Hochzeiten gibt es die Hochzeitszeitung nicht während des Festes, sondern sie wird als Erinnerung für alle Gäste im Nachhinein produziert. Diese Form der Hochzeitszeitung hat allerdings den gravierenden Nachteil, dass die Beiträge noch schwerer zu erhalten sind, als wenn man die Hochzeitszeitung im Vorhinein produziert.